19 April 2012

Rezension: "Ich würde dich so gerne küssen" von Patrycja Spychalski

Erscheinungsdatum: 13. Februar 2012
Seitenanzahl: 272 Seiten
Verlag: cbt Verlag
ISBN: 978-3570307809 



Inhalt:
Sie fürchtet um ihr Herz – er verliert seins …

In der Nacht zu ihrem 17. Geburtstag lernt die eigenwillige Frieda jemanden kennen, den sie einfach nicht vergessen kann: Jeffer, einen gut aussehenden, rebellischen Jungen und – wenn sie den warnenden Stimmen glauben soll – Herzensbrecher. Als ihre Eltern verreisen, schlägt Frieda all die wohlmeinenden, vernünftigen Ratschläge in den Wind und zieht kurzerhand bei Jeffer ein. Gemeinsam feiern sie, hören Musik, reden bis tief in die Nacht – nicht mehr. Beide spüren, dass sie etwas wirklich Besonderes verbindet, doch genau das macht ihnen Angst, zumal Frieda nicht versteht, was dieser ungewöhnliche Junge an ihr findet. Schließlich ist es genau ein Kuss, der alles verändert …

Cover:
Das Cover finde ich eigentlich ganz schön. Ein Paar das am Strand Sitz und auf das Meer hinaus sieht. Die Farben sind harmonisch und passen einfach zusammen. Auch das der Titel farbliche unterschiede hat hebt es etwas hinaus. Ein guter Grund das Buch wenigstens einmal in die Hand zu nehmen und den Inhalt zu lesen.

Charaktere:
Die Hauptcharaktere haben schon einmal wirklich schreckliche Namen. Frieda und Jeffer? Was sind das bitte für Namen?
Von den Namen abgesehen war ich aber etwas enttäuscht. Frieda ist zwar sympathisch und man kann sie gut verstehen und sich in sie hinein versetzen, auch wenn ich nicht nachvollziehen, kann wie sie einfach mal so zwei Wochen bei einem Fremden einzieht aber sie fand ich wesentlich besser als Jeffer.
Ein Junge, über den man gar nichts weißt. Er wirkt geheimnisvoll, aber auch wenn Frieda zwei Wochen bei ihm wohnt, erfährt man so wenig. Was mit ihm ist, warum er so handelt … klar er will interessanter wirken aber der Hintergrund fehlt. Ich hätte schon gerne etwas mehr von ihm erfahren, auch warum er sich ausgerechnet für Frieda entscheidet.
Die anderen Charaktere sind eigentlich in Ordnung. Edgar als bester Freund, naja er hält irgendwie immer zu Jeffer. Das ist schon süß und wie er sich mit Frieda anfreundet. Kiki fand ich total seltsam, eine der Personen, die ich nicht leiden könnte und Maja ist eigentlich ganz nett. Auch eine wirklich gute Freundin, die für Frieda anscheinend alles machen würde.


Geschichte:
Der Inhalt der Geschichte ist eigentlich ganz interessant. Ein Mädchen, das sich und allen etwas beweisen möchte und zwei Wochen zu einem fast fremden Jungen zieht.
Man erfährt ein bisschen, was von seinem alltäglichem Leben, Musik, Rauchen, Party auf dem Dach … dann wohnt, Frieda bei ihm und nach und nach ändert sich alles. Er mag sie wirklich, das merkt man nur er gibt nichts von sich Preis. Selbst als sie seine Mutter besuchen, gibt es kaum neue Eigenheiten bei ihm. Nur dass er mürrischer wird.
Das finde ich schon ein bisschen Schade. Bis zum Schluss bleibt er ein einziges Rätsel.
Es wird vielleicht keiner glauben aber das ist das erste Buch (an das ich mich grad erinnere) das kein Happy End hat.


Schreibstil:
Anfangs musste ich mich etwas an den Stil gewöhnen aber das liegt sicherlich auch daran, dass ich kurz vorher ein anderes Buch hatte. Geht mir meisten so. Jedenfalls habe ich mich daran gewöhnt und es lies sich leicht und zügig lesen.
Das Einzige was mich etwas gestört hat waren die Zeitsprünge zwischen manchen Absätzen. Besonders am Anfang war ich ein wenig verwirrt.


Fazit:
Das Buch ist ganz süß geschrieben und auch wie sich die „Beziehung“ zwischen den beiden entwickelt ist interessant zu verfolgen. Man kann dieses Buch auf jeden Fall Lesen, wenn man sehr gerne Liebesromane liest.

Wertung:

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