14 Juni 2012

Rezension: "Die Blutgabe: Unberührbar" von Franka Rubus

Vielen Lieben Dank an den Aufbau Verlag für das Bereitstellen des Buches als Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr gefreut :)

Erscheinungsdatum: 
21. Mai 2012
Seitenanzahl: 
491 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch

ISBN: 

978-3746627847

*kauf mich*


Inhalt:
Ich bin anders!? Seit Blue erwacht ist, hat für sie ein neues Leben als Vampirin begonnen. Mit Hilfe des Wissenschaftlers Cedric, der ebenfalls ein Vampir ist, kämpft sie gegen die Wunden an Körper und Geist ? und um die menschliche Vergangenheit, die ihr seither verborgen ist. Trotz ihres Erinnerungsverlustes spürt Blue tief in sich noch immer die starke Verbindung zu ihrem einstigen Gefährten Red. Sie ist fest überzeugt: Der Mensch, der einmal ihr Leben war, ist der Schlüssel, der ihr den Frieden zurückgeben kann.


Geschichte:
Ein großes Problem bei mir war, das ich den ersten Teil nicht kenne. Ich habe dann mehrere Rezensionen gelesen und wenigstens ein bisschen Bescheid zu wissen und habe mich dann an den zweiten Band gemacht.

In dem Buch "Die Blutgabe" gibt es eine Menge Charaktere, somit kann man sich unter vielen seine Lieblingscharaktere aussuchen, und die, die man nicht so besonders mag. Ich fand es ein bisschen schwierig sich hineinzufinden mit all den Begriffen wie Bloodstalker, progressive und konservative Vampire, Blutgaben und, und, und.
Aus dem meisten habe ich mir dann einen Reim daraus gemacht und habe mich etwas besser in der der geschaffenen WElt von Franka Rubus zurechtgefunden.

Vampire, die die Welt übernehmen und Menschen, als ihre Nahrungsquellen züchten, ist ja schon einmal etwas komplett anderes. Es weicht von den ganzen Vampirschnulzen, die es in Mengen gibt ab und eröffnet einem eine komplett neue Idee und Welt. Es gibt die Konservativen Vampire, das sind die Vampire, die jeder kennt und dann die progressiven, die schwächeren aber bösartigeren, die ein klein wenig wahnsinnig sind. Es gibt aber auch noch Bloodstalker und Blutler. Mit den beiden Begriffen konnte ich überhaupt nichts anfangen.
Bloodstalker sind eine Organisation von Vampiren, die andere, jüngere und schwächere Vampire aus dem wegräumen und dazu noch die Blutler. Man kann sagen das sind vampirische Kannibalen. Vampire, die ihre eigene Art beißen und dessen Blut trinken aber sie sind wahnsinnig und geben durch den biss den Wahnsinn weiter.

Die Protagonistin Frei bzw. Blue hat mir schon sehr gut gefallen. Man fühlt mit ihr mit. Sie will kein Vampir sein, sie will einfach nur frei sein aber das kann sie nicht. Sie hat mit ihrem neuen Leben zu kämpfen und noch dazu keine Erinnerung mehr an ihr altes Leben.

Was wird also passieren wenn Blue und Red aufeinandertreffen? Wird sie sich erinnern oder kann es passieren, dass sie wieder in einen Blutrausch verliert und ihn womöglich sogar noch verletzt?

Das Buch ist eigentlich ein Mix aus Fantasy mit einem Schuss Wissenschaft. Cedric, der Forschungsleiter bei dem Blue ist macht eine Menge Experimente mit ihr und da musste ich wirklich manchmal die Zähne zusammenbeißen und mich durchkämpfen, weil ich es ein wenig langweilig fand, aber das war hauptsächlich nur am anfang. Ich kann nicht genau erklären, warum aber Cedric gehört, mit zu meinen Lieblingscharakteren.

Wer mir auch noch gefällt ist Sid, der Wächter von White Chapel. Nach einem Experiment von Cedric ist Sid an das Forschungsgebäude gebunden und kann es nicht verlassen. Ich finde die Idee mit ihm sehr gelungen und er ist einer der Charaktere die einem Auffallen und im Gedächtnis bleiben mit seiner witzigen und lockeren Art und seinem Spruch "Boom Baby"

Franka Rubus ist mit dem Roman auf jeden fall etwas Neues gelungen, was sich von den Twilight Romanen abhebt. Keine Liebesschnulzen und keine zahmen Vampire.

Fazit:
Ich brauchte etwas um mich in das Buch hinein zu finden aber das war immerhin meine eigene Schuld. Mit den Charakteren kam ich gut zurecht. Sei sind vielseitig und wirklich jeder ist anders. Es sind keine 0815 Personen. Einige Stellen in dem Buch waren jedoch langatmig und ich brauchte eine weile, ehe ich das Buch durchhatte. Mir hat etwas gefehlt ... aber so wie das Buch endet, kommt sicher noch ein weiterer Teil. Ich bin gespannt und werde mir überlegen, ob ich die Reihe weiter lesen werde.



Wertung:


Kommentare:

  1. Gerade deine Rezension gelesen, bin gerade dabei den ersten Teil am lesen und kann deine Verwirrung verstehen, da die Begriffe selbst im ersten Teil nicht wirklich erklärt werden.
    Progressive Vampire waren mal erschaffene Bluter, die es geschafft haben über ihren Wahnsinn hinweg zu kommen (Das dauert gut 20 bis 40 Jahre), man erkennt sie mit ihren gelben Augen und ihren unstillbaren Durst nach Blut.
    Konservative Vampire besitzen die Blutgabe, die sich anhand ihrer Familie erkennen lässt. Wenn ein konservativer Vampir aus dem Stamm der Empathie stammt und jemanden verwandelt, dann erbt das Kind sozusagen diese Gabe. Dementsprechend suchen sich die konservative Vampire der Bloodstalkers Menschen mit starken Blut, die mit ihrem Familienstammbaum harmonieren. Die Bloodstalkers sind einfach nur Vampirjäger xD
    Aber der erste Teil ist recht langweilig, also so wirklich lohnt es sich nicht, weil nichts passiert. Ich weiß nicht wie das bei Teil 2 ist.

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    1. Oh dankeschön ;) ja das erklärt einiges noch. Ich finde das Ende von dem zweiten Teil gut. Es ist wirklich spannend und gut geschrieben aber so wirklich gefesselt hat es mich nicht.

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:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(

Danke für euren Kommentar! ♥
Liebste Grüße