11 Juni 2013

Rezension: "Der Tod und die Diebin" von Swantje Berndt


Liebe Swantje,
vielen Dank für dein tolles Buch! Ich liebe die Geschichte von Lucy und Daniel. Wie geht es wohl weiter? Ich bin so gespannt auf den nächsten Teil.

Du hast es wieder wunderbar geschrieben und mir mit diesem Buch schöne Stunden beschert :*


Autor: Swantje Berndt
Erscheinungsdatum: Mai 2013
Seitenanzahl: 
Verlag: Sieben Verlag
Preis: 14,90 €
ISBN: 978-3-864431-38-8

Klappentext:
Wer zum ältesten Syndikat der Welt gehört, sollte sich nicht in sein potenzielles Opfer verlieben. Daniel Levant ist ein Wiedergeborener, der sich Leben für Leben an die Bruderschaft der anonymen Meister bindet. Als er auf die Diebin Lucy Sorokin angesetzt wird, gerät er an die Grenzen seiner jahrhundertealten Disziplin. Fasziniert ihn zunächst ihre Skrupellosigkeit, muss er bald erkennen, dass Lucy sein Herz gestohlen hat.
Lucy ist Diebin aus Leidenschaft. Dass sie ausgerechnet dem Nachkommen eines gefallenen Engels einen magischen Ring stiehlt, wird für sie erst zum Problem, als der Nephilim den anonymen Meister Daniel auf sie ansetzt.
(Inhalt und Cover: Copyright Sieben Verlag)

"Der Tod und die Diebin" ist wieder einmal so ein Buch, was es mir sehr schwer macht es zu beurteilen. Es ist gut, keine Frage nur was sage ich darüber?

Fangen wir mit den Charakteren an. Lucy ist eine mutige und selbstständige Frau. Sie braucht eigentlich keinen Aufpasser, da sie so gut wie ihr Leben lang alleine zurechtkommen musste. Durch einen tragischen Unfall, bei dem Ihre Eltern ums Leben gekommen sind, musste sie für sich selbst sorgen. Sie begann also mit Taschendiebstählen und wurde von Ethan erwischt, der sie "Ausbildete" die beiden verbindet eine jahrelange Freundschaft und er ist so etwas wie ihr "Ersatzvater" geworden. Die Gefühle zwischen den beiden wurden auch sehr deutlich über gebracht.

Unendlich sanft strich er über ihre Wange. Eine Träne glitzerte auf seinem Finger. "Du ziehst es immer durch, Lucy Sorokin. Ist kein Platz für Liebe in deinem kleptomanischem Herz?"
Welches Herz? Sie musste es auf dem Weg hierher verloren haben.
(Seite 164)

Lucy wünscht sich eigentlich jemandem den sie vertrauen kann und dann dem Sie sich anlehnen kann aber durch ihren Job, hat sie dazu keine Möglichkeit Sie muss ein Doppelleben führen. In ihrem Zweiten leben gibt es Peter. Ihren Fast-Verlobten. Er soll ja nur ein Alibi sein aber oh Gott, wie kann sie es so lange mit diesem Spinner aushalten? Er ist ja wirklich blind, was sie angeht. Naja dann trifft sie auf Daniel Levart. Er soll sie eigentlich töten aber ab dem ersten Augenblick ist eine deutliche Anziehung zwischen Ihnen spürbar.

Daniel Levant ist ein Meister, der seinen Job leid ist. Man merkt, dass er es nicht machen will aber er muss es tun. Schließlich trifft er Lucy und alles ändert sich schlagartig. Man kann beinahe sagen, dass es "Liebe auf den ersten Blick" ist. Er überdenkt seine Möglichkeiten aber stellt schnell fest, dass ihr Tod der einzige Weg ist, um den Vertrag nicht zu brechen. Er ist unglaublich süß, wie er Lucy beschützen will und sie umgarnt.

"Vor was hast du Angst?" Ihre Stimme zitterte immer noch. "Ich habe es in deinen Augen gesehen, als du gekommen bist. So viel Erfüllung neben so viel Angst ist wie Tag und Nacht im selben Moment."
(Seite 156)

Ich habe wirklich von Anfang bis Ende überlegt, wie er es schafft, Lucy am Leben zu erhalten und den Vertrag dabei aber nicht zu brechen. Diese "Wie stellt er das an" hat alles noch interessanter gemacht. Die Geschichte fand ich ja schon sehr spannend. Wie entkommt Lucy all dem? Was passiert noch? Wann wird sie mit ihrem Fehler konfrontiert? Es kamen immer mehr Fragen auf die die Spannung gesteigert haben. Dazu kommt noch der Schreibstil von Frau Berndt und alles ist perfekt!

Einzig und allein die beiden Charaktere Keph und Roope waren Fragezeichen für mich. Keph wirkt anfangs wie ein Freund von Daniel, der als Mönch lebt. Er passte irgendwie nicht in die Welt aber das ändert sich. Als jedoch Roope auftaucht und ihn auf den Tod nicht auszustehen scheint, wurde ich wieder mit Fragezeichen bombardiert, dazu kommt noch, dass ich aus Roope nicht schlau wurde. Wer ist er und was hat er mit all dem zu tun? Ich hoffe auf mehr Antworten im nächsten Teil.

Fazit:
Das älteste Syndikat der Welt, Wiedergeborene, Meister ... das alles klingt nach Spannung und das ist es auch. Man bekommt nicht sofort die Antworten auf alles, sondern erfährt nach und nach, was es damit auf sich hat. Swantje bietet uns verschiedene und faszinierende Charaktere, mit denen man durch die Geschichte geht und mitfiebert, dass alles am Ende gut wird.


Wertung:




Kommentare:

  1. Oh! Das freut mich, dass dir die Geschichte so gut gefallen hat! Keine Angst, von Keph und Roope erfährst du noch mehr ;-)

    Ein dickes Dankeschön für die tolle Rezension! Ich weiß, angeblich ist es unprofessionell, sich für eine Rezi zu bedanken ... aber mir sind solche "Gepflogenheiten" immer ziemlich schnurz :-)

    Unprofessionelle aber umso glücklichere Grüße,

    Deine Swantje

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    1. Ich freu mich wahnsinnig auf den nächsten Band :)
      Da werden dann sicherlich meine Fragen beantwortet.

      Ach quatsch! Wer sagt so etwas? Unprofessionell pff ... durch das Antworten auf Rezensionen ist man doch den Lesern näher. Ich freu mich immer über eine Antwort :)

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  2. Hallöööle liebe Franzi ^^

    wuhuuuu, deine Rezi ist wirklich toll geworden und wie du haben ich mich auch die ganze verdammte Zeit über gefragt wie zum Teufel sie da wieder raus kommen. ^^ Es ist schön das dir das Buch genauso gut gefallen hat wie mir : )

    Und ach Swantje : ) Ich finde es immer total toll wie du auf die Blogleser deiner Bücher zugehst und es kommt durchaus professionell und vor allem unendlich sympatisch rüber! Persönlich finde ich also das sich viele daran ein Beispiel nehmen können : )

    Liebe Grüße
    Romi

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Danke für euren Kommentar! ♥
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