11 Dezember 2013

11. Dezember 2013



Stille Nacht! Heil'ge Nacht!
Alles schläft, Einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab' im lockigten Haar;
Schlafe in himmlischer Ruh!
Schlafe in himmlischer Ruh!


Hallo Ihr Lieben,

es gibt Autoren die liegen einem ganz besonders am Herzen und hier ist so eine. Leider ist Alexa McNight noch nicht so bekannt unter euch, wie es ihr eigentlich gebührt, denn ihre Bücher sind einfach wunderbar und wirklich zu empfehlen. Also kamen Franzi und ich auf die Idee, sie euch doch durch ein Interview näher vorzustellen und das großartige ist außerdem, dass ihr auch ihre signierten Bücher gewinnen könnt. Also lernt Alexa kennen :-)

Warum schreibst du ausgerechnet Erotik Romane, was reizt dich so daran?


Ich schreibe eher zufällig Erotik-Romane. Im Februar 2012 gab es eine recht große Änderung in meinem Leben, eine berufliche, sehr sachliche, die mich doch ein bisschen aus der Bahn geworfen hat. Vorher war ich eine Weile schreibunfähig (und somit krank) gewesen. Nun schrieb ich wieder. Ich schrieb und schrieb und dachte wieder einen „regulären“ Frauenroman zu schreiben (prinzipiell saufroh, überhaupt wieder schreiben zu können, das tat soooo gut) und stellte während des Schreibens fest, dass meine Protagonistin wild durch die Kante vögelt – aus für sie gutem Grund zwar – aber es war nun mal Sex, detaillierter Sex. Einmal dabei, ließ ich es dann eben detaillierten Sex sein.

Ich habe mich also nicht bewusst dazu entschieden, erotische Romane zu schreiben, sondern mich treiben lassen. Einen Reiz hat es allerdings schon: Ich möchte erotische Romane schreiben, bei denen die Handlung so interessiert, wie der Sex anregt. Das bedeutet, ich möchte sympathische Protagonisten, denen man als Leser (und Schreiber) nachempfinden und auf die man sich einlassen kann, deren Geschichte einen Seite um Seite umblättern und weiterlesen lässt. Und ich möchte erotische Passagen, die man ab Nummer fünf nichts skippt, weil man das alles schon in Nummer eins bis vier gelesen hat.

Woher bekommst du deine Ideen bzw. Inspirationen dazu? Wie entwickelst du die Geschichten?

Ich gehöre zu den „brotlosen Künstlern“, die eine Muse haben. Lach... da entsteht jetzt sicher das Bild eines launischen Malers und vor ihm die dralle Muse, halbnackt, nur in ein paar Seidenfetzen gehüllt, die ihm zuhaucht, wie toll er doch malt und eine Hand ausstreckt, ihn zu einem neuen Liebesspiel in den Seidenfetzen einlädt, damit er neue Inspiration findet……. Also dieses Bild ganz schnell löschen: Meine Muse ist ganz anders. Mag vielleicht daran liegen, dass ich schreibe und nicht male, eine Frau bin und kein Mann. Typisch „musisch“ ist lediglich das wechselhafte, flatterhaft, phantom-ähnliche Wesen meiner Muse, das mir manchmal ziemlich schlechte Laune (und Schreibunfähigkeit) beschert.
Die Geschichten entwickeln sich von allein. Sie kommen mit meinen Protagonisten, die immer schon eine Geschichte haben, wenn sie sich mir vorstellen. Sie haben etwas Erzählenswertes erlebt oder stehen vor einem Wendepunkt in ihrem Leben. Und ich darf sie begleiten – und es aufschreiben.


Welche deiner Figuren liegt dir ganz besonders am Herzen?

Ich mag sie alle. Diejenigen, deren Geschichte ich gerade schreibe, sind mir gerade am nächsten. Aber prinzipiell habe ich sie alle gleich gern. Ihre Charaktere sind immer mit einer gewissen Liebe für ihre Eigenarten in Worten gezeichnet.

Musik spielt immer eine große Rolle in deinen Büchern, Warum? Und was für einen Platz nimmt sie bei dir privat ein?

Mein Leben ist Musik, und ich bin eine wandelnde Jukebox. Lass mich die ersten drei Töne eines Liedes hören und ich kann dir (fast immer) sagen, wie der Titel heißt und wer da singt (komischerweise auch von Songs, die ich nicht mag).Weil Musik eine so große Rolle in meinen Leben spielt, ist sie auch in meinen Büchern wichtig. Ich höre Musik während ich schreibe, und die jeweilige Musik passt immer zu Stimmung der gerade geschriebenen Protagonisten. Währenddessen hören die Figuren im Roman (zumindest in bestimmten Passagen) dieselben Songs. Durch die Musik kann ich sie noch besser agieren lassen, sie handeln gefühlvoller und intuitiver – es ist, als könnten sie und ich durch die Musik dasselbe fühlen.

Warum hast du so viele Pseudonyme, was steckt dahinter?

So viele Pseudonyme habe ich gar nicht. Andere Autoren kommen da auf viel mehr Pseudonyme. Aber die Erklärung: Alexa McNight schreibt für blue panther books. Ausschließlich für blue panther books. Luisa Grimaldi schreibt für Elysion. Ebenfalls ausschließlich. Im Erotikgenre sind Pseudonyme beinahe Pflicht – aus mehren Gründen. Als Alexa McNight könnte ich auch schlecht in anderen Genres veröffentlichen. Einige Krimibuchleser würden mir vielleicht von vorn herein empfehlen, mal die Finger von so einem „ernsten“ Gerne zu lassen. In anderen Genres, Kinder- und Jugendbuch z.B., könnte es hingegen zu ungünstigen Verwirrungen kommen ;)

Wie sehen deine Pläne für 2014 aus, worauf dürfen wir Leser uns schon freuen?

Voraussichtlich im Juni 2014 wird der dritte Roman bei blue panther books erscheinen. Meine lieben Leser dürfen sich auf eine ziemlich gewitzte, manchmal etwas konfuse und in Fettnäpfchen stapfende, aber auch sehr mutige Emma (aus SehnSucht) freuen – und auf *piep* (Name wird aus Gründen noch nicht genannt), der – wie bei mir so oft – gewiss nicht dort gefunden wird, wo man ihn erwartet. Vielleicht greift auch Luisa Grimaldi wieder zur Feder und würzt sechs Märchen von Hans Christian Andersen mit einer Prise Erotik.
Die Schneekönigin

Was gibt es Heilig Abend zu essen?

An Heiligabend bin ich immer bei meinen Eltern gewesen, die darauf bestanden, dass dieser Festtag bei ihnen verbracht wird. Ich war für die Zubereitung der Klöße zuständig. Meine Mutter hat sich um den Gänse- alternativ Entenbraten gekümmert. Andere Familienmitglieder haben Rotkraut und Salat zubereitet. In diesem Jahr wird alles ein wenig anders. Ich ziehe gerade von Thüringen nach Rheinland-Pfalz und habe noch keine Ahnung, wo ich Heilig Abend verbringe. Also habe ich auch keine Ahnung, was es zu essen gibt. Meine jetzige Wohnung, die ich sehr mag und vermissen werde, ist zu Weihnachten schon ziemlich leer. Okay, die Küche steht noch, aber das Esszimmer ist dann schon in Rheinland-Pfalz – wo ich zu Heilig Abend jedoch definitiv nicht sein werde. Vielleicht koche ich nur für meinen Sohn und mich. Dann gibt es: Rouladen, Klöße und Rotkraut. Vielleicht verbringen wir den Abend auch bei Freunden und kochen dort gemeinsam das Weihnachtsessen. Heilig Abend wird in diesem Jahr also eine wahnsinnig spontane Angelegenheit ;) Definitiv essen werde ich aber Kokosmakronen, Vanillekipferl und Krokantschokolade – eigentlich nasche ich sonst nicht, weil mir Süßes nicht so schmeckt, aber auf diese Leckereien fahre ich zu Weihnachten voll ab :)

Du hattest das letzte mal deine erste Wohnzimmerlesung bei Sharon. Wie war diese Erfahrung für dich?

Die Wohnzimmerlesung bei Sharon war eine Premiere, sowohl für Sharon als auch für mich. Sharon war schon eine ganze Weile vorher sehr aufgeregt – verständlicherweise, während es mich erst – wie gewohnt – in der letzten Stunde vor Beginn packte. Wieso ich immer so nervös werde, weiß ich nicht… ich lese ja schließlich meine eigenen Worte, von denen ich noch dazu einen Großteil im Schlaf kenne. Angst vorm Verlesen? Hab ich nicht wirklich. Das passiert mir immer bei ein oder zwei Worten. In diesem Genre ist es allerdings ein bisschen heikel, insbesondere, wenn man sich bei den expliziten Ausdrücken verliest (dürfte auch eher für Erheiterung sorgen). Die Aufregung ist einfach Teil „des Auftritts“. Sie wird sich immer wieder einstellen. Und mit einem Glas Sekt kann sie beruhigt werden ;)
Sehr witzig fand ich, dass Henry, einer von Sharons fünf British Kurzhaar Katern (er ist auch der Rezensions- und Punktevergabe-Kater), auf meinen Schoß hopsen wollte, als ich den Namen „Henry“ las, während der stolze James während der ganzen Lesung einen Stuhl für sich allein beanspruchte.
Meine (menschlichen und tierischen) Zuhörer waren alle sehr sympathisch. Wir waren eine gesellige Runde. Ich habe mich gefreut, Menschen kennen zu lernen, die ich bisher nur via Mail kannte. Neben Sharon andere Bloggerinnen und auch meine Autorenkollegin Melanie Hinz. Großen Respekt zolle ich meinen beiden männlichen Zuhörern, die sich trauten, direkt vor mir Platz zu nehmen und bei den brisanten Stellen lediglich andächtig die Hände im Schoß falteten und zur Decke schauten (sie hätten ja auch rausrennen können).
Alles in einem war es ein toller Abend. Wenn Sharon denn will – ich bin zu weiteren Taten im Sommer mit Roman Nummer drei bereit.

Reizt es dich eigentlich auch mal ein Buch in einem anderen Genre wie Fantasy oder Krimi zu schreiben?

Es reizt mich nicht nur, ich tue es längst. Meinen Fantasie-Roman habe ich noch vor SehnSucht begonnen. Das Konzept dazu geisterte bereits seit Jahren durch meinen Kopf. Den Krimi schreibe ich aktuell parallel zu Nummer drei für blue panther books. Leider durfte ich gerade die dritte Absage einstecken (die Absagen sind im Übrigen z.T. sehr skurril), aber meine Agentin ist zuversichtlich, dass dieses Buch einen guten Verlag findet. Im Frühjahr 2014 schreibe ich am Fantasy-Projekt weiter, das mit meiner Agentin nach Leipzig zur Buchmesse reist.

In unserer ersten Adventswoche haben wir in den Beiträgen immer wieder Songtexte versteckt. Hast du ein Lieblingsweihnachtslied oder vielleicht auch eins, was du überhaupt nicht hören kannst?

Mein Lieblingsweihnachtslied ist „Stille Nacht“. Es berührt mich und trägt dazu bei, dass auch ich mal in so etwas wie einen besinnlichen Zustand finde.
Und überhaupt nicht leiden kann ich „Last Christmas“, aber daran ist das Radio Schuld bzw. die Hörer, die sich das Lied ständig und immerzu und gleich nochmal und am besten dreimal nacheinander und gleich morgens um 6 Uhr und dann zum Einschlafen noch mal wünschen. Da sag ich doch: Hey, ladet euch das Lied runter und lasst es meinetwegen die ganze Zeit dudeln. Nur ich will’s nicht mehr hören. Und schon gar nicht als Joke im August.



Franzi: Liebe Alexa, ein ganz großes Dankeschön dafür, dass du dich von uns hast Löchern lassen und bei unserem Adventskalender mitgemacht hast. :) 
Es war schön von dir zu lesen und ich bin schon wahnsinnig auf deine nächsten Bücher gespannt!


Sharon: Liebe Alexa nochmals ganz lieben Dank für das wunderbare Interview und die vielen tollen Gespräche. Was dein drittes Buch und eine weitere Lesung angeht, das besprechen wir noch ...hihi… Schön dich und deine tollen Bücher gefunden zu haben :-)


Natürlich stellen wir euch auch noch ihre Bücher vor:





Alexa McNight - SehnSuch
Verlag: Blue Panther Books

Über den Tod ihres Mannes
tröstet sich Muriel mit SexAbenteuern.
Mal allein, oft zu zweit, aber auch zu dritt.
Eine neue Beziehung lehnt sie kategorisch ab.
Sie will nur noch Lust, nie wieder Liebe.
Bei einem ihrer OneNightStands
»stolpert« sie jedoch über einen Mann,
der ihr nicht mehr aus dem Sinn geht …

Franzi Rezension: Hier
Sharon Rezension: Hier







Alexa McNight - NeuGier
Verlag: Blue Panther Books

Neugier ist das Verlangen, Neues zu erfahren und Verborgenes kennenzulernen.
Ein flüchtiges, zufälliges Telefonat und die NeuGier ist geweckt ...
Kate braucht Sex!
Und Jackson will nur Sex!
Aus dem ersten Seitensprung mit verbundenen Augen wird eine leidenschaftliche Affäre mit ungewissem Ende ...

Franzi Rezension: Hier
Sharon Rezension: Hier










Der Bücherkater Henry muss natürlich mit auf’s Bild!!!

Was müsst ihr tun?


Wir haben uns gedacht, dass ihr entweder ein Buchpaket gewinnen könnt oder nur eines von beiden. Manche von euch haben vielleicht schon eins und wollen nur das andere.

Ihr müsst ganz einfach das unten stehende Formular ausfüllen, die Frage beantworten und eurer Wunschbuch ankreuzen und schon ist es fertig :)

Denke daran, ihr müsst nur ein Formular ausfüllen. Entweder bei Sharon oder bei mir. Doppelbewerbungen erhöhen nicht eure Gewinnchancen!

Um euch zu bewerben habt ihr bis zum 17. Dezember 2013 um 23:59 Uhr Zeit.

Also Viel Glück beim Gewinnspiel …



Die schon von Alexa McNight begeisterten








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