11 Januar 2014

Rezension: "Zentauren küssen anders" von Elle Marc


Autor: Elle Marc
Erscheinungsdatum: 27. Oktober 2013
Seitenanzahl: 316 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3944884011
Ein Unfall machte ihn zu dem, der er heute ist: verletzt, verbittert, einsam.
Er hat nur noch einen Wunsch: ein Leben in Freiheit, in den Wäldern, fernab der Zivilisation.
Als der Tierarzt Eric Ehrenthal die Fähigkeit erwirbt, sich in einen Zentauren zu verwandeln, sieht er sich am Ziel seiner Träume.
Gäbe es da nicht das weibliche Geschlecht, das der impotente Mann plötzlich wie magisch anzieht...
(Inhalt und Cover: Copyright Samtluchs-Verlag)

"Zentauren küssen anders" ist mal ein anderes Buch. Ich bin noch etwas zwiegespalten und hoffe, dass ich meine Gedanken zu dem Buch jetzt verständlich niederschreiben kann.

Der Anfang des Buches ist etwas holprig. Ich war öfter verwirrt und musste eine Seite zurückblättern und sie erneut lesen, um zu verstehen, was passiert ist. Leider hat mir das die Freude auch ein wenig genommen und ich hatte keine Lust mehr auf das Buch. Zum Glück ging es aber nicht holprig weiter, denn ich tauchte in die Geschichte ein. Ein paar Fragen lüfteten sich und die Charaktere in dem Buch finde ich klasse. Die Hauptperson Eric Ehrenthal ist ein für mich sympathischer Charakter. Am Anfang etwas mufflig und im Selbstmitleid badend aber man merkt ihm im Laufe der Geschichte seine Veränderung an. Er wird aufgeschlossener, liebevoll und richtig liebenswert. 

Im Titel liest man ja schon, zu was Eric wird. Er wird zu einem Zentauren, was ich interessant finde. Es ist ein Fabelwesen, das man nicht oft hat. Schade finde ich es nur, dass man ein bisschen wenig darüber erfährt. Die grundlegenden Sachen werden geklärt aber für mich doch recht oberflächlich. Da hätte ich mir mehr gewünscht. 
Eine der Eigenschaften eines Zentauren - entschuldige, aber die muss ich verraten - ist, dass er mit Tieren sprechen kann. Durch seine Verwandlung kann Eric sich also mit seinem Hengst Wotan und seinem Kater Aron unterhalten. Die beiden Tiere sind wirklich herrlich. Eric streitet sich ab und an mit seinem Hengst und dann merkt man richtig die Zuneigung zu seinem Kater. Das ist süß und dadurch bekommt er wieder Pluspunkte. 

Es gibt aber noch weitere Charaktere. Im Klappentext wird ja schon verraten, dass plötzlich die Frauen von ihm angezogen werden. Da hätten wir Vanessa, seine Ex-Freundin ... eine unmögliche Person, die mir auf Anhieb gegen den Strich ging. Dann gibt es Josephine ... sie ist ein süßes Mädchen, die vom Charakter her gut gelungen ist aber ich hatte meine Schwierigkeiten mit dem Altersunterschied. Ich konnte mir das nicht wirklich vorstellen. Zu guter Letzt ist da noch Nina. Die Frau, die nicht erreichbar ist. Sie ist eine sture, dickköpfige aber auch liebevolle und auch verletzliche Person, die ich sofort mochte. Wie sie und Eric sich immer wieder annähern und ihre Beziehung aufbauen, ist wirklich gut beschrieben. Es ändert sich nach und nach. 

Was mir nicht gefallen hat, ist dieses ewige Hin und Her von Eriks Gedanken bezüglich der drei Frauen. Einmal liebt er sie, dann ist es die und dann will er unbedingt mit der anderen ins Bett und dies und das ... das war mir zu chaotisch.

Es gab aber noch eine Kleinigkeit, die mich gestört hat. Es war anfangs etwas langatmig. Ehe Erik zu einem Zentauren wurde. Die Spannung ist noch so eine Sache. Es war zwar amüsant und teilweise wirklich süß aber es fehlt doch ein bisschen Spannung, was neugierig macht.

Ein holpriger Anfang aber ich habe dann in die Geschichte reingefunden. Durch die liebenswerten Charaktere wurde das Ganze noch abgerundet. Es war eine interessante Geschichte und ich bin gespannt auf den zweiten Teil. Die 3 Eulchen sind eher 3,5 Eulchen ...

Wertung:


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